Elite Dangerous: Horizons

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    • Saber Rider schrieb:

      Die Außerirdischen in der Elite/Frontier-Serie wurden schon beinahe traditionell immer als großes Mysterium behandelt, außer den Schiffsformen und Angriffsmustern war eigentlich nichts bekannt. Aus Handbüchern und aus dem Roman "The Dark Wheel" weiß man außerdem, dass die Thargoiden der Insekten-Spezies zuzuordnen sind, äußerlich der Gottesanbeterin ähneln und keine Angst kennen, da sie angeblich kein Angstzentrum im Gehirn haben.

      In Elite konnte man regelmäßig auf Thargoiden treffen, besonders unangenehm war, dass sie auch in den Hyperraum eindringen und so den Fluchtversuch zunichte machen konnten.

      In Frontier: Elite 2 gab es keine Begegnungen mit Thargoiden. Vereinzelt sah man Raumschiffe auf dem Gelände von Forschungseinrichtungen, sie dienten aber nur als "Zierrat" und hatten keine Bedeutung im Spiel.

      In Frontier: First Encounters wiederum hat man eine komplexe Geschichte um und über die Thargoiden aufgebaut; das finale Missionsziel war dann schließlich, den Thargoiden wieder den Zugang zum vom Menschen besiedelten Weltraum zu gewähren. Im Spiel konnte man vier verschiedene Zeitungen/Magazine abonnieren: Frontier News (Sprachrohr der Allianz), Federal Times (von der Föderation), Imperial Herald (vom Imperium), Random Intergalactic Gossip (Boulevardausgabe) und schließlich der Universal Scientist, der fast ausschließlich wissenschaftlich fundierte Artikel veröffentlichte.

      Die Artikel vom "Universal Scientist" aus dem Spiel Frontier: First Encounters, die sich mit den Thargoiden beschäftigten ("Thargoiden - Wahrheit und Fiktion", veröffentlicht im Jahr 3250), habe ich hier zusammengefasst (Anmerkungen von mir sind kursiv geschrieben):


      Einführung

      Die Raumschiffe der Thargoiden waren imstande, die besten Produkte der jeweiligen Technologie der beiden galaktischen Mächte jener Zeit sowohl flug- als auch waffentechnisch weit hinter sich zu lassen (und möglicherweise trifft dies auch heute noch zu).

      Sie tauchten urplötzlich und ohne Vorwarnung in unserem Universum auf und verschwanden in ähnlicher Weise und ohne ersichtlichen Grund.
      Die Kampffähigkeiten der IFFA-Piloten gaben jedenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht den Ausschlag - trotz ihres unbestrittenen Könnens scheiterten sie an der Technologie der Menschen, deren Potential dem der Außerirdischen bei weitem unterlegen war.

      Während der 300 Jahre ihrer Existenz verkörperten die Thargoiden den einzigen universellen Feind, dem die Menschheit je die Stirn bieten musste. Diese Situation bewirkte bei den zwei galaktischen Mächten ein einzigartiges Gefühl der politischen Zusammengehörigkeit, da das ganze Gefüge des von Menschen bewohnten Weltraums auf dem Spiel stand.
      Seit diese Gefahr aus dem Weg geräumt wurde, ist das Zusammengehörigkeitsgefühl verschwunden, und die einzigen, die offensichtlich davon profitieren, sind die wenigen Akademiker, Sammler und Händler, die aus Mutmaßungen, Aberglauben und putativen Technologiefragmenten einer Zivilisation Kapital schlagen, die der ihren weit überlegen ist.

      Der Rest der Kenntnisse setzte sich aus Gerüchten, Aberglauben und klaren Unwahrheiten zusammen, bis unlängst neue spektakuläre Ansichten und Theorien publik gemacht wurden, die die ganze Sache in völlig anderem Licht erscheinen lassen.

      Geschichte

      Die ersten Berichte über Thargoiden im von Menschen bewohnten Weltraum stammten von Lens Nikon, dem Überwacher des Terraformierungsprojektes "Planeten ohne Grenzen" in Molotov Village auf New Africa, Veliaze (-2,3) im frühen 30. Jahrhundert.

      Bald nach der Einführungsphase der Planetenumgestaltung wurden die Berichte immer häufiger. Zunächst sah man nur die Thargonen, die in linearer Formation mit stetig gleichbleibendem Abstand neben der "Planeten-ohne-Grenzen"-Flotte herflogen. Erst nachdem man mit der Sauerstoffanreicherung der Atmosphäre begann, wurde in weiter Entfernung ein Mutterschiff beobachtet, und die erste feindselige Handlung fand erst statt, als einer der Flottencommander seinem Verteidigungsflügel den Befehl gab, "sie wegzublasen".
      Dies führte zur völligen Vernichtung sämtlicher Thargoidenschiffe im betroffenen Gebiet, einschließlich des Mutterschiffs.

      48 Stunden später schlug ein Hyperraum-Sprungversuch der gesamten "Planeten-ohne-Grenzen"-Flotte fehl, in dessen Verlauf sie auf ca. 30 Thargoiden-Mutterschiffe und einer sie umgebenden Thargonen-Flotte traf. Nur zwei Überlebende, beide unverletzt, kehrten zurück. Keiner von beiden konnte einen zusammenhängenden Bericht ablegen, doch es ist wahrscheinlich, dass sie die einzigen Humanoiden sind, die jemals einem lebenden Thargoiden begegnet und mit heiler Haut davongekommen sind.
      Die Berichte über ihre Befragung im Therapiezentrum im Eta-Cassiopeia-System lassen darauf schließen, dass die Thargoiden mehrmals versucht haben, Verhandlungen zu führen, dieser Versuch jedoch jedesmal mit Waffengewalt beantwortet wurde.

      Was auch immer geschah - wir werden es nie genau wissen, aber ohne Zweifel fielen irgendwann die ersten Schüsse, und der Thargoidenkrieg begann.
      Die Feindseligkeiten dauerten über die nächsten 300 Jahre an, und während dieser Zeit kam es zu keiner normalen Kommunikation zwischen den Fronten. Das letzte Thargoiden-Mutterschiff wurde um das Jahr 3200 von IFFA-Piloten zerstört, die von Facece aus (dem imperialen Flottenstützpunkt, Anm.) gestartet waren.

      Mythen

      Die Thargoiden vollziehen seltsame religiöse Rituale und opfern Neugeborene, um die Kriegsgötter zu besänftigen. Geschichten dieser Art begannen schon bald zu kursieren, nachdem die Thargoiden als potentielle Gefahr für die Menschheit identifiziert worden waren und lange bevor irgendwelche Beweise vorlagen, um diese These zu belegen.
      Dies ist die häufigste Verleumdung gegen die Feinde einer Kultur, seit die Griechen vor Anbruch des Technologie-Zeitalters erstmals die Römer auf der Erde bekämpften. Sie belegt deutlich eine gewisse angeborene Arroganz der menschlichen Kolonisten, die stets davon ausgehen, dass alle anderen empfindungsfähigen Spezies - ganz gleich, auf welchem technischen Stand sie sich befinden - in beinahe sklavischer Manier irrationalen religiösen Dogmen anhängen.

      Des Weiteren wird angenommen, Thargoiden haben hellseherische Fähigkeiten und können in den Traumraum eindringen, um den Träumenden in den Wahnsinn zu treiben. Zudem können sie zwischen Sternen teleportieren, ohne Raumschiffe zu benützen.
      All diese Thesen sind schwarz auf weiß abgedruckt worden, und all diese Thesen sind, kurz gesagt, verrückt. Einige dieser Mythen scheinen der Wahrheit jedoch näher als andere. Die Legende vom "Hexenraum" (Witchspace) könnte beispielsweise auf Tatsachen beruhen. Fest steht, dass die Anzahl von missglückten Hyperraumsprüngen während der Thargoidenperiode alarmierend in die Höhe schnellte, und dass Raumschiffe häufig direkt danach von unüberwindlichen Thargonenmassen angegriffen wurden. Dadurch entstand die Annahme, dass die außerirdischen Commander die Fähigkeit hatten, ihre Schiffe während des Hyperraumsprungs auf eine exakte neue Route zu bringen. Dadurch wurde es möglich, große Zahlen von gegnerischen Schiffen zu vernichten, die von weniger erfahrenen Piloten gesteuert wurden.

      Morphologie

      Thargoiden gehören zur Insektenfamilie. Sie besitzen ein chitinhaltiges Exo-Skelett und haben Beine mit mehreren Gelenken. Der erste und zweite Finger sind wie menschliche Daumen gestaltet. Auf dem Höhepunkt der Thargoidenkriege wurden erstmals Sammlungen von Thargoiden-Körperteilen zusammengestellt, und die daraus entstandene Morphologie kann in zwei eindeutig zu unterscheidende Typen gegliedert werden: diejenigen Teile, die aus dem Wrack eines Thargoidenschiffs geborgen wurden und jene, die von Forschern an anderen Stellen gefunden wurden.
      Die ersteren sind groß, graublau bis grün und lassen auf eine Körpermasse schließen, die diejenige des durchschnittlichen, zwei Meter großen Humanoiden etwa um das Zwei- bis Fünffache übertrifft. Die letzteren, die in der Giomanst-Enzyklopädie detailliert beschrieben werden, sind schwarz, besitzen weniger Beingelenke und ihre Größe entspricht etwa der eines Durchschnittsmenschen. Nur die Giomanst-Spezies konnte komplett rekonstruiert werden. Es ist wahrscheinlich, dass mehrere Varianten existieren, und dass die beiden bekannten Formen verschiedene Stufen des Lebenszyklus der Thargoiden - vom Neugeborenen bis zum voll ausgebildeten Erwachsenen - repräsentieren.

      Biologie

      Kenntnisse der thargoidischen Biologie werden erheblich durch die Tatsache beeinträchtigt, dass es bisher nicht gelungen ist, den genauen Ort und das Wesen ihrer Heimatwelt zu bestimmen. Forschungsunternehmungen in das Innere der relativ wenigen Mutterschiffe, die in intakter Form geborgen werden konnten, ergaben, dass die vorherrschende Atmosphäre auf Ammonium basiert und die etwas höheren Druck- sowie die niedrigeren Temperaturverhältnisse für die meisten humanoiden Spezies gänzlich ungeeignet sind.

      Die einzelnen Körperteile bestehen größtenteils aus Kohlenstoff, beinhalten aber auch Spuren verschiedener bisher unbenannter Elemente. Der Stoffwechsel, so wird allgemein angenommen, basiert auf einen Oxidations-/Reduktionskreislauf, doch ist es nicht gelungen, ein dem Krebszyklus entsprechendes Metabolismussystem nachzuweisen.
      Was die Fortpflanzung angeht, so wurde festgestellt, dass die erwachsenen Weibchen ("Stockmütter" genannt) eine Reihe von "Drohnen" hervorbringen. Hierbei handelt es sich um unfruchtbare Weibchen ohne Fortpflanzungspotential. Die Drohnen sind zunächst Eier und durchlaufen, wie die meisten Insektenspezies der erforschten Welten, bis zum Erwachsenenalter verschiedene Nymphen-Entwicklungsstufen. Der Reproduktionsvorgang ist prinzipiell parthenogenetisch, und es gibt keine Hinweise auf ein zweites Geschlecht. Man glaubt, dass zwischen den Mitgliedern eines "Volkes" ein gewisser Grad an psychologischer Kontinuität besteht ("Stockbewusstsein").

      Kultur und Politik

      Kultur und Politik der Thargoiden sind bis heute ein Rätsel, was größtenteils auf die mangelnde Kommunikation zwischen den Zivilisationen zurückzuführen ist. Die Interaktion zwischen Thargoiden und Menschen war während des größten Teils der Thargoidenära in der Hauptsache gewalttätiger Natur und üblicherweise tödlich.
      Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass sich die Außerirdischen in den ersten Jahren des Krieges zwischen unseren Völkern wiederholt auf verschiedenen Ebenen um Kommunikation bemüht haben. Einige versierte Commander berichteten, dass sie von Thargoiden umzingelt gewesen waren, die keinerlei Anstalten machten, sie anzugreifen, obschon währenddessen viele Thargonen den Laserwaffen der Menschen zum Opfer fielen.
      Die Schiffe wurden festgehalten, bis die Laser überhitzt waren, woraufhin das Thargoiden-Mutterschiff aktiviert wurde und eine ähnlich große Anzahl der kleineren Thargonen zerstörte.
      Die genannten Commander behaupten weiterhin, dass sie danach gegen ihren Willen per Hyperraumsprung zu ihren föderalen oder imperialen Flottenstützpunkten zurücktransportiert wurden. Dort stellte man fest, dass die Loggeräte an Bord das ganze Ereignis in einer einzigen, sich wiederholenden Schleife aufgenommen hatten. Damals ging man davon aus, dass die Menschen entweder Zeugen eines Blutopfers oder eines Kriegsgerichts nach Thargoidenart einschließlich der Vollstreckung der Todesstrafe an den Kriegsverbrechern waren.
      Diese "religiöse Prozedur", aus der auch der Opferungsmythos erwuchs, ist gut dokumentiert, u. a. durch umfangreiches Videomaterial.

      Der Interspeziesübersetzer, der im Jahre 3015 angeblich vom Forschungszweig der IFFA entwickelt wurde, ermöglichte zumindest rudimentäre Kommunikationsvorgänge. In jüngster Zeit haben Historiker und Linguisten jene Transkriptionen neu überarbeitet, die für die Deutung von Denkmustern und kulturellen Paradigmen zur Verfügung standen.
      Die Kultur der Thargoiden scheint in allen wesentlichen Punkten den meisten in Stöcken lebenden Insektenspezies der Galaxis zu entsprechen. Die logische Schlussfolgerung ist die volle intellektuelle Entwicklung, die Geschichtsbewusstsein, Ästhetik und das Erfassen sozialer Zusammenhänge beinhaltet. Eine starke Stockidentifikation und absolute Loyalität zur "Königin" und ihrer Nachfolgerin sind die prägenden Grundzüge.
      Die Drohnen haben trotz eines gewissen Ich-Empfindens einen eher geringen Selbsterhaltungstrieb, und man hat die Theorie aufgestellt, dass das "Stockbewusstsein" ausschließlich der Stockmutter innewohnt. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, so fungieren die Drohnen effektiv als "Arme" des Stocks und nicht als eigenständige Individuen.
      Dies würde wiederum die zahlreichen Versuche der Thargoiden erklären, mit unserer Spezies Kommunikationsverbindungen aufzubauen. Thargoiden sind hochintelligent, möglicherweise sogar intelligenter als der durchschnittliche Humanoide. Intelligenz und Vernunft führen zu Integrität, einem gewissen Ehrgefühl und einer Aversion gegen den Krieg.

      Die Thargoiden hatten die technologischen Mittel, um Humanoidenschiffe mit Leichtigkeit zu vernichten. Diese Fähigkeit entstand sicher nicht über Nacht - obwohl ihr Erscheinen plötzlich und dramatisch war.
      Wir können daher davon ausgehen, dass sie alle früher ausgesandten Erkundungssonden und mangelhaft geschützten Schiffe hätten zerstören können, wenn dies ihre Absicht gewesen wäre. Das taten sie aber nicht. Stattdessen schienen sie während des Krieges bei zahlreichen Gelegenheiten alles zu unternehmen, um das Leben unserer Commander zu verschonen, die sie ohne weiteres hätten vernichten können. Auf diese Weise vermittelten sie ihre friedfertige Haltung auf eindrucksvolle, unvergessliche und für uns verständliche Art.

      Die Tatsache, dass wir diese Zeichen fehldeuteten, ist nichts als ein Beweis für unsere Überheblichkeit und unsere kulturabhängigen Vorurteile, nicht etwa für die ihren. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass das Konzept des Opfers in der Thargoidenkultur gar nicht existiert und die Möglichkeit dieser Fehlinterpretation ihnen daher verborgen blieb. Gehen wir stattdessen davon aus, dass sie durch ihr Handeln die absolute Sinnlosigkeit des Tötens in unzweideutiger Manier demonstrierten, können wir auch ihre übrigen Taten in einem völlig neuen Licht betrachten: Die gnadenlose Zerstörung menschlicher Konvois, Flotten und einzelner Raumschiffe fand erst nach einer ganzen Reihe der vorgenannten (und von uns völlig ignorierten) "Demonstrationen" statt.
      Sollte diese These von Dr. Innitu (fiel 3251 einem Attentat in Beta Hydri zum Opfer, Anm.) vom Institut für die Erforschung von Außerirdischen in Ghandi, Wicca's World (Alioth), der Realität entsprechen, dann besteht Grund zur Annahme, dass die Thargoidenkultur der unseren nicht nur auf technologischem Gebiet, sondern auch im ethischen und moralischen Bereich überlegen war. Wenn es wahr ist, dass die Thargoiden dramatische und eindeutige Anstrengungen unternahmen‚ unseren Flottenpiloten die Sinnlosigkeit des Tötens nahezubringen, bevor sie sich letzten Endes gezwungen sahen, der menschlichen Rasse den Krieg zu erklären, dann müssen wir ihnen ein Wertesystem zuschreiben, das das unsere in den Schatten stellt, zumal ja bekannt ist, dass keiner unserer Politiker damals auch nur ansatzweise einen ähnlichen Versuch unternahm.

      Innerhalb der akademischen Gemeinde gewinnt die These immer mehr an Bedeutung, dass es durch Verhandlungen mit den Thargoidenanführern durchaus möglich gewesen wäre, den Krieg zu verhindern und damit Millionen von Leben zu retten. Dies hätte auch zu einem Technologieaustausch führen können, der beiden Seiten zum Vorteil gereicht hätte. Die von Innitus Gruppe vorgebrachte Theorie stellt die Behauptung auf, dass absichtlich keine Verhandlungen angestrebt wurden, und zwar aus weitreichenden politischen Motiven heraus.

      Interspezies-Kommunikation

      Neuem, bisher unveröffentlichtem Forschungsmaterial zufolge kommen viele Wissenschaftler zu der Annahme, dass der Interspeziesübersetzer nicht von den IFFA-Forschern entwickelt wurde. Vielmehr scheinen die Thargoiden das System geplant, gebaut und uns zur Verfügung gestellt zu haben, um den Krieg zu beenden.
      Es liegt nahe zu behaupten, dass die Autoritäten der beiden galaktischen Mächte sämtliche Kommunikationsbestrebungen im Keim erstickten (und dies auch weiterhin tun), da sie die "Thargoidenbedrohung" als politisches Werkzeug ausnutzen wollten, um die Kolonistenpioniere des frühen 30. Jahrhunderts in Schach zu halten. Denn wer würde schon bei klarem Verstand eine unabhängige Kolonie gründen, wenn es nur mit der geballten Kraft der IFFA gelingen kann, der großen grünen Monstern Herr zu werden. Unsere politischen Anführer hielten den Krieg sicher wesentlich länger im Gange, als nötig gewesen wäre.

      Das Verschwinden

      Wir sprechen von einer Zivilisation, die mit größter Wahrscheinlichkeit dem Krieg mit Abneigung gegenübersteht, die aber zum Töten bereit ist, wenn sie provoziert wird.
      Die Thargoiden hätten den Krieg mit einiger Sicherheit gewinnen können, wenn er weitere fünf oder sechs Jahrzehnte angedauert hätte. Wären sie dazu übergegangen, die Atmosphäre mit Ammonium anzureichern, so wie wir die Atmosphäre auf New Africa im Veliaze-System (-2;3) mit Sauerstoff versetzten, hätten sie die Humanoidenkolonien innerhalb weniger Jahrzehnte auslöschen können.
      Stattdessen zogen sie sich einfach zurück. In einem Zeitraum von sechs Monaten war die Thargoidenbedrohung spurlos verschwunden, und die IFFA-Piloten feierten einen zweifelhaften Sieg.

      Eine weitere These von Dr. Innitu besagt, dass der Krieg tatsächlich von der IFFA gewonnen wurde - allerdings nicht von den aktiven Piloten, sondern vom Militärforschungszweig. Es gibt Dokumente, die detaillierte Angaben zur Genmanipulation eines Mykoids mit kunststoffangreifenden Eigenschaften beschreiben.
      Es ist schon seit langem bekannt, dass die Hyperantriebe der Thargoiden Schwerkunststoffe enthalten, die aus Kettenpolymeren bestehen. Solcherlei Kunststoffe werden in von Menschen hergestellten Antrieben nie verwendet. Dr. Innitu stellte die gewagte These auf, dass die IFFA bewusst ein hochaktives Virus entwickelte, das ausschließlich Thargoidentechnologie infizierte.
      Schenkt man dieser Theorie Glauben, so lässt dies nur den einen Schluss zu: dass das IFFA-Mykoid die Thargoiden-Hyperantriebe durch selektiven Befall funktionsunfähig und somit Reisen über große Distanzen unmöglich machen konnte. Innitu behauptet darüber hinaus belegen zu können, dass das Veliaze-System den Thargoiden als vorgeschobener Stützpunkt diente, in etwa einer unserer äußeren Grenzwelten entsprechend, und dass ihr Heimatsystem mehrere tausend Lichtjahre entfernt liegt.
      In diesem Fall hatte die Zerstörung der Hyperantriebe bedeutet, dass die Thargoiden praktisch an ihre Heimatwelten gefesselt waren. Sie zogen sich daher nicht aus eigenem Willen zurück. Das einzige, was sie von einer Rückkehr abhält, ist die anhaltende Virulenz des Mykoids. Den Regeln der Logik nach muss davon ausgegangen werden, dass die Thargoiden zurückkehren könnten, sobald sie mit Hilfe neuartiger Technologien ein Gegengift oder einen Impfstoff entwickelt haben.
      8)


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    • Man lese die aktuellen Patch-Notes:

      - Rebalanced passenger missions to be much more in line with other mission types
      - Rebalanced distance from star reward elements

      Ich traue mich zu Wetten (habe das Spiel noch nicht gestartet), dass alle Missionsbelohnungen so stark runtergesetzt wurden, dass es sich überhaupt nicht mehr lohnt.....wäre nicht untypisch für ED.

      Naja egal, Engineers grinden wollte ich auch schon länger mal machen :D
    • Hier mal der Link zum archivierten Live-Stream ( 07.10.2017) von der Frontier Expo. Er enthält viel neue Info zu Elite Dangerous.



      Im EliteDangerous.de-Forum gibt es einen Eintrag der alle Infos zusammen fasst:

      2.4 and Beyond inkl. Screenshots vom Livestream

      Ich freue mich besonders auf die Squadrons!!! Damit gibt es endlich eine Clan-Verwaltung und die Möglichkeit eigene Flottenträger kaufen zu können.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mifel ()

    • Zum Black Friday gibt es Elite Dangerous, das DLC Horizons und Elite Dangerous CMDR Deluxe Edition im Angebot:

      Frontier Store Elite Dangerous

      26,49 Euro für die CMDR Deluxe Edition ist ein wirkliches Schnäppchen! :thumbsup:

      Salute

      P.S:: Sehe gerade, dass dieses Angebot auch über Steam verfügbar ist!


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    • Mifel schrieb:

      Zum Black Friday gibt es Elite Dangerous, das DLC Horizons und Elite Dangerous CMDR Deluxe Edition im Angebot:

      Frontier Store Elite Dangerous

      26,49 Euro für die CMDR Deluxe Edition ist ein wirkliches Schnäppchen! :thumbsup:

      Salute

      P.S:: Sehe gerade, dass dieses Angebot auch über Steam verfügbar ist!
      Ebenso im Steamshop, gleiche Preise. Oh, Mifel hat es ja auch schon geschrieben..... :thumbsup:
      Gruß
      Tom

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      buddhismusnuernberg.de/
      ** Ich spreche fließend Ironisch und das sogar mit einem sarkastischen Akzent. **