Operation Nosedive

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  • Ein Coop- Event vom Jägerzug Achilles
    1.Lage

    Eigene Lage
    Ein Aufklärungszug des SAS ist im Zuge einer NATO Befreiungsaktion in Al-Rayak stationiert.
    Die Aufgaben in den letzten
    Wochen drehten sich
    hauptsächlich um die Informationsbeschaffung.
    Der ganze Nordosten ist von Amerikanischen Marines besetzt und wird
    gehalten. Auch ein Flugfeld ist enthalten.

    Feind Lage
    Die Provinz Al-Rayak ist nach mehreren Neuwahlen der Regierung und drohender Spaltung des Landes unter die
    Gewalt einer aufständischen Kraft
    gekommen. Die Aufständischen sind fast komplett ehemalige Soldaten und
    dementsprechend gut ausgerüstet. Wir gehen von östlicher Ausrüstung und
    leicht gepanzerten Fahrzeugen aus. Hubschrauber oder Flugzeuge sind nicht zu erwarten

    Abgesehen von einer kleinen gesicherten Zone der Amerikaner ist die
    gesamte Provinz als feindlich eingestuft. Der Feind gehörte einer regulären
    Armee an und wird sich dementsprechend Verhalten, IEDs oder Minensperren sind
    nicht zu erwarten, da sich die Aufständischen auf eigenem Boden bewegen.
    Die letzten Wochen waren relativ ruhig und es gab keine Offensiven der
    Aufständischen.

    2.Durchführung:

    Nachdem sich die Marschgruppe in Bewegung gesetzt hatte folgten wir der Straße Richtung Süden in die Absturzzone hinein. Ca. 400m nördlich der Ortschaften Alfuha und Karsu, befahl der Zugführer, den einzelnen Gruppen einen Beobachtungshalt auf den vor ihnen liegenden Anhöhen durchzuführen um evtl. die Absturzstelle der C-130 Hercules aufzuklären.

    (Rechts Razor; Links GreyWolf)


    (Mifel beim Beobachtungshalt)

    Nach Zehn Minuten kam die ernüchternde Meldung, dass die Absturzstelle nicht aufgeklärt wurde. Die Gruppenführer sammelten sich beim Zugführer zur Lagebesprechung. Nach Zehn Minuten stand der neue Befehl fest, weiter ins Landesinnere Vorstoßen und die Absturzstelle finden.
    Wir ließen die Fahrzeuge stehen und marschierten zu Fuß weiter um nicht unnötig Aufmerksamkeit zu erregen.

    (Scareface und Mifel warten auf den GrpFhr)

    Wir marschierten auf breiter Fläche mit den anderen Gruppen. Nach weiteren 500m machten wir wieder auf einer Anhöhe halt und nahmen Beobachtungspositionen ein. Unsere Gruppe konnte östlich von unserer Position Rauchschwaden aufklären. Razor und Ich bildeten einen kleinen Spähtrupp um der Sache nachzugehen. Endlich! Die Absturzstelle lag direkt vor uns. Grey Wolf meldet an den Zugführer, wir beobachten weiter.
    Direkt am Wrack der C-130 hatten feindliche Truppen Stellung bezogen. Wir versuchten so viele Einheiten wie möglich aufzuklären.
    Der Zugführer befahl unserer Gruppe eine geeignete Stellung für die Panzerabwehrhandwaffe zu suchen und auf seinen Befehl hin das Feuer auf die feindlichen Kräfte zu eröffnen und diese niederzuhalten während der Rest des Zuges einen Frontalangriff startet.

    (die Lagekarte)

    In diesem Moment meldete Mifel eine Feindpatrouille nur 50m an unserer rechten Flanke. Wir gruben die Köpfe in den Dreck und warteten, bis diese vorbeigezogen war.
    Als der Feuerbefehl kam, feuerte Mifel die Panzerfaust ab. Wenige Sekunden später ging das Feindfahrzeug in Flammen auf während der Rest von uns den Feuerkampf auf die feindlichen Truppen aufnahm.
    Das Feuergefecht dauerte nur wenige Minuten. Im Anschluss daran nahmen wir den Jagtkampf mit der Patrouille auf, welche uns wenige Minuten zuvor passiert hatte.

    Als die Absturzstelle gesichert war, stellte die Führung fest, dass die Besatzung tot und die zivilen Kräfte vermisst waren. Nach einer Kurzen Lagebesprechung marschierten wir Richtung Osten da dort der Aufenthaltsort der Zivilisten vermutet wurde.
    Von weitem konnte eine unserer Gruppen feindliche, befestigte Stellungen ausmachen.

    (Anriffsplan)

    Der Zugführer teilte die Gruppen zum Angriff ein. Unsere Gruppe machten noch eine kurze Aufklärungspatrouille zur Ortschaft nördlich von uns um sicher zu stellen, dass uns niemand in die Flanke fällt.
    Nach unserer Rückkehr war der Angriff schon im vollem Gange. Wir schlossen auf die anderen Gruppen auf und lieferten uns einen Orts und Häuserkampf mit den feindlichen Truppen. Beim Stürmen eines Gebäudekomplexes wurden wir von einem schweren MG flankiert. Dieses MG sorgte innerhalb von Sekunden für einen 90% Ausfall unserer Gruppe. Auch die anderen Gruppen hatten hohe Ausfallraten, konnten aber letztendlich das MG- Nest ausräuchern.

    Der Zugführer richtetet einen Verwundetensammelstelle ein an der die Soldaten durch die Sanitäter versorgt wurden.

    (Razor, die faule Sau liegt mal wieder nur rum!)

    (Die Verwundetensammelstelle)

    3. Fazit

    Aus unserer Sicht ein sehr gelungener Event. Das Auftreten des JgZg Achilles war sehr professionell und vor allem sehr taktisch.
    Die Mission war stimmig und spannend zugleich.
    An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich beim Jägerzug Achilles für die Einladung bedanken. Wir hoffen, dass es auch in Zukunft zu weiteren gemeinsamen Events kommt.
    MkG
    Melchi baseball

    Wir wussten, dass die Welt nicht vollkommen ist und das es Menschen braucht, die sagen „ICH DIEN“ und das es nicht mit allem Gehalt getan ist, sondern Einsichten, die denen gegeben sind, die andere Dinge im Herzen und im Kopf tragen, als das offensichtliche und banale.
    Generalmajor Trull 2005

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