Mission Green Gold

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  • Solange ein Volk gezwungen wird zu gehorchen, so tut es wohl, wenn es gehorcht; sobald es sein Joch abzuschütteln imstande ist, so tut es noch besser, wenn es dasselbe von sich wirft.

    Jean-Jacques Rousseau
    (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge

    Ein Zeusevent von Selikess & Browjack vom 23.12.2016



    1.Lage

    Vor wenigen Wochen ist der Präsident Levuka gestorben und damit auch der westliche Einfluss auf die Insel. Unsere Handelsabkommen stehen damit auf dem Spiel und die Ressourcen die wir von der Insel beziehen.
    Die Wahl eines neuen El Präsidente lässt auf sich warten und der Wahlkampf wird von einer Rebellischen Gruppe und ihren Machenschaften überschattet.
    Es ist zu Plünderungen und zu Anschlägen auf der Insel gekommen. Nach und nach wird die Insel wirtschaftlich destabilisiert. Es kam in den vergangen Tagen immer wieder zu Ausschreitungen mit der Bevölkerung die sich nicht mehr sicher fühlt.
    Der Einfluss der dortigen Polizei ist nicht groß genug, um für ausreichend Ordnung zu sorgen.

    Am Wochenende findet eine öffentliche Kundgebung statt, die in die ganze Welt übertragen werden soll.
    Diese wird gehalten von El Por Nito, einem erfolgreicher Geschäftsmann und Politiker. Er hat zu uns Kontakt aufgenommen und versichert er wolle die Beziehungen zu uns halten und weiter ausbauen. Gleichzeitig hat er bedenken geäußert, dass die Rebellen einen Anschlag auf die Kundgebung planen und um Hilfe gebeten.

    Das Oberkommando hat eingewilligt.

    2.Auftrag

    Das Jägerbataillon 533 wird, mit sofortiger Wirkung, aufbrechen und in den Süd-Pazifik abkommandiert.
    Ihre Aufgabe vor Ort wird es sein, die Kundgebung zu sichern, für die Sicherheit von El Por Nito zu sorgen.
    Bis wir einen Posten auf Tanoa errichtet haben, werden sie mit dem nötigsten auskommen müssen.

    Sie fliegen noch Heute nach Neuseeland, von wo Sie weiter nach Tanoa reisen werden.

    Im Norden der Inseln, auf einem Zivilflughafen, werden wir zu nächst untergebracht. Dieser ist für uns gesperrt worden. Der Flughafen steht uns als Operationsbasis zur Verfügung. Von Hier können wir alle Aktionen koordinieren.

    Die Kundgebung selbst, findet in der Goldmine, in der Nähe von Vagalala statt.
    Es ist von äußerster Wichtigkeit das Gelände zu sichern.

    Weitere Truppen werden die umliegenden Städte sichern.

    Wir haben El Por Nito jegliche nötige Hilfe zu gesichert, halten Sie sich an das abkommen.

    Alle weiteren Informationen erhalten Sie vor Ort persönlich. Er wird Sie am Flughafen erwarten.

    3.Durchführung

    Lesen Sie hierzu den Tagebucheintrag des Gruppenführers Tom Rattler...

    Tagebucheintrag Feldwebel Tom Rattler - 23.12.2016 - Insel Tanoa

    Unsere Aufgabe war klar. Als wir auf dem Flughafen (Scheiße, ich hab den Namen vergessen) am frühen Abend ankamen ahnte ich noch nicht, was alles auf uns zukommen würde.

    Die kleine Nervtöhle El Por Nito ging einen schon ganz schön auf die Nerven. Ein Glück, dass ich meine Befehle direkt aus dem Gefechtsstand bekam und somit musste ich mich nicht unbedingt mit ihm unterhalten.

    Wir waren als Sicherungspersonal auf einer seiner Kundgebungen eingeteilt. Ein kleiner Zwischenfall auf der Basis sorge dafür, dass Zornesröte in meinem Gesicht aufkam. Irgendein Neuling war wohl zu nervös geworden. Schien wohl sein erster Einsatz weit weg von seiner Heimat zu sein. Wie auch immer....

    Mit El Por Nito zusammen verliesen wir nach Aufnahme von Ausrüstung den Flughafen und fuhren erst einmal zu seiner Villa, wo wir auch den Sohn kennenlernten und dort auch die Nacht verbringen sollten. Es war eine schöne Villa mit einem tollen Blick auf die Umgebung. Den Dschungel von Tanoa.

    Oh man. Der Sohn hat wohl keine gute Meinung von seinem Vater und auch nicht von uns Deutschen. Notiz an mich: behalte den Sohn im Auge. Man hört ja immer wieder von Radikalisierungen und Rekrutierungen von neuen Terroristen.

    Die Nacht verlief ohne Zwischenfälle. Einige aus unserer Einheit empfanden den kurzen Aufenthalt wie einen Urlaub.

    Nach einem üppigen Frühstück ging es dann Richtung Goldmine, wo die Vorbereitungen zur Kundgebung schon angelaufen waren. Es war ja zum Glück nicht weit.

    Es würden mehr als 500 Besucher erwartet. Ich machte mir Gedanken über die Absicherung des Geländes. Eigene Polizeikräfte waren vor Ort und sperrten das Gebiet rund um die Goldmine ab.

    Bei Ankunft mussten wir jedoch feststellen, dass die dämliche Polizei wohl eine Winzigkeit übersehen hatte. Als wir ankamen detonierte eine Fliegerbombe aus einer vergangenen Zeit und verletzte einen Kameraden so schwer, dass dieser noch vor Ort verstarb. Schöne scheise!

    El kümmerte es reichlich wenig. Er hatte nur seine doofen Termine im Kopf und drängte darauf, noch einen Termin vor der Kundgebung wahrzunehmen. Ein Polizist nahm ihn mit. Ich ließ ihn sehr ungern gehen. Die Zivilisten, die schon da waren, hatten offensichtlich keine so gute Meinung über den zukünftigen Präsidenten.

    Wir begannen mit der Sichtung des Geländes und versuchten uns mit der Polizei zu koordinieren.

    Plötzlich hörten wir Schüsse aus Richtung der Ortschaft, wo wir die Nacht verbracht hatten. Neue Infos kamen von der Führung. Nito's Sohn wurde in der Villa von Rebellen angegriffen. Mist. El ist noch nicht von seinem Termin zurück. Selbst die Polizei konnte uns nicht sagen, wo sich El derzeit aufhielt.

    Ich entschied drei meiner Leuten zur Villa fahren zu lassen um die Situation besser einschätzen zu können. Laut Aufklärung hielten sich eine Handvoll Rebellen dort auf. Der Rest der Truppe blieb bei der Kundgebung, falls der El wieder auftauchte. Mein Plan war eine Evakuierung von El und seinem Sohn. Doch erst mal mussten wir beide haben.....

    An der Villa war wohl schon alles vorbei, als der losgeschickte Trupp dort eintraf. Sie fanden nur El. Dieser berichtete, dass sein Sohn entführt wurde und wohl mit einem Boot von der Insel geschafft werden soll. Ein Hafen lag ganz in der Nähe. Ich ließ El erst mal zum Flughafen zurück zu bringen, damit wenigsten er in Sicherheit ist. Währenddessen fuhren wir zum Hafen, der Nordöstlich von uns lag. Der zweite Trupp sollte dann vom Flughafen aus zum Hafen fahren um dort aus westlicher Richtung einzufallen.

    El hatte aber noch eine Information für uns gehabt. Die Entführer sind nicht zu diesem Hafen gefahren sondern nach Süden. Nach einem kleinen Feuergefecht mit Rebellenam ersten Hafen verband ich unsere Einheit wieder und wir fuhren zum neuen Zielpunkt.

    Ich spürte die Anspannung meiner Leute. Es sind sehr gute Leute. Voll konzentriert erreichten wir die Ortsgrenze des Zielgebietes. Sind auch direkt unter Beschuss genommen worden.Wir erwiderten das Feuer und konnten die Aggressoren niederwerfen. Leider verloren wir noch einen Mann. Wie es dazu kam konnte niemand genau sagen. Werde eine Untersuchung einleiten. Das Schlauchboot, mit dem die Entführer fliehen wollten, wurde getroffen und sank. Später erfuhr ich, dass sich wohl der Sohn auf diesem Boot befand. Eine Leiche haben wir aber nicht finden können. Er gilt seitdem als Vermisst. Die Beziehungen zwischen der Regierung und El Por Nito sind sehr angespannt. Unsere Einheit wird vorerst noch vor Ort bleiben müssen, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.

    Suchmannschaften sind noch immer da draußen. Aber das sind innerpolitische Angelegenheiten, in die wir uns nicht einmischen sollten. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Ich mache nur meinen Job. Dennoch gibt es viele Unklarheiten, z.B. welche Rolle der Sohn spielt und warum die Bevölkerung so eine schlechte Meinung von El Por Nito hat. Was hat El zu verbergen?



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    Melchi baseball

    "Die meschnilche Rasse ist eine außergewöhnliche Spezies mit einem genialen Potenzial und ich hoffe, Star Trek half uns, zu erkennen, was wir sein können und wie wir an uns selbst und unsere Fähigkeiten glauben."
    -Gene Roddenberry-
    1921-1991

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