Highway to Hell

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  • Ein Zeus Event von Taki1980 vom 01.07.2016


    1. Lage



    Nach Beschluss der UN Resolution 662 wurde Operation Desert Storm eingeleitet. Sie gehören zur 1st US-Infantry Divison (Die Legendäre "Big Red One") die mit anderen Teilen der Koalitionsarmee auf dem Highway Richtung Bagdhad und auf die Ölfelder Ar Rumayla vorstößt. Ihr Ziel ist alle Sperren und Wiederstandsnester auszuschalten und für die Nachrückenden Truppen zu räumen. Die Mission wird in die Abend und Nachtstunden herein gehen. Nur der Gruppenführer ist mit Nachtsicht ausgerüstet. Es ist aus den vorhandenen Ausrüstungs


    2. Auftrag


    Sie sind teil der "Big Red One". Teil des 3rd Infantryplatoons das als Vorrauskommando mit bis zu 11 Mann und einem M113 Schützenpanzer die Strasse räumen, und die Irakische Armee aus der Stadt vertreiben soll. Es steht eine Batterie leichter Mörser mit einem vorbereiteten Feuerschlag zur Verfügung. Es ist Möglich eine A-10 Thunderbolt mit Bordkanone anzufordern. Dafür sollten aber Luftabwehrstellungen im Zielgebiet vollständig ausgeschaltet worden sein.




    3. Kriegstagebucheintrag TomRattler

    Es folgt ein Auszug aus dem Kriegstagebuch von TomRattler der an diesem Tag als Pionier und Minensucher eingeteilt war:
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    Als erfahrener Pionier und Kampfmittelräumdienstspezialist hat man nach einergewissen Zeit einfach die Ruhe weg. Umso nervöser waren die Kameraden, indessen Gesichter man förmlich den Respekt gegenüber den bösen Metalzylindernmit dem tödlichen Inhalt in sich tragend, die grade so aus dem Erdreich blicken um den nahe gelegenen Straßenrand zu begutachten, ablesen konnte.
    So ging ich den vor uns liegenden Straßenabschnitt ab, noch teilweise mitden Gedanken an den Granateneinschlägen, die noch vor 10 Minuten vom Himmel regneten.
    Es ist dunkel, aber nicht so dunkel, das man nicht doch ein paar Schatten im Unterholz in den neben der Straße verlaufenden mit Bäumen und Gebüschen bepflanzten Grünstreifen erkennen könnte. Ich bin angespannt, da manche Schatten irgendwie lebendig wirkten. Tröstlich ist da der Gedanke, dass meine Kameraden in respektvollem Abstand hinter mir da sind, wenn die Schatten zum Angriff übergehen würden.
    Plötzlich Beschuss von vorne. Schwere Mumpeln fliegen dicht an meinen Kopf vorbei. Jetzt heißt es für mich nur auf Kuschelkurs mit den seltsam geformten Schatten zu gehen. Immerhin schießen diese nicht auf mich. Einen Augenblick später höre ich das Rascheln hinter mir und mit dumpfen Schritte näher kommend höre ich meinen Gruppenführer mich fragen: "Was ist denn los? Woher kam der Beschuss?" Ich schaute in das dunkle Gesicht. "Da vorne im weiteren Straßenverlauf auf der rechten Seite ca. 300m voraus. Irgendwas größeres.... vermute ich." Der Gruppenführer zückt sein Funkgerät."SPZ auf meine Höhe aufrücken und Feind bekämpfen." spricht er mit ruhigem Tonfall in das Gerät.
    Als das Gerät neben mir zum stehen kam bin sichtlich erleichtert. Der SPZ hat schon viele kleinkalibrige Argumente dem Feind deutlich klar zu machen,dass es gesünder wäre den Platz zu räumen. Jedoch so einfach schien es doch nicht zu werden. Der SPZ konnte nicht weiter, da die Straße vor uns noch nicht abgegangen wurde und ich nicht eher dies tun kann bis der Feind da weg war.
    Unser Teiltrupp erhielt den Auftrag uns weiter ins Unterholz parallel zur Straße zu bewegen um einen besseren Blick auf die Feinde zu erhaschen.Allerdings war der Feind nicht doof und hat das irgendwie vorausgeahnt, Jetzt war der Moment wo die Schatten tatsächlich begonnen haben zu schießen. So ein Scheiß aber auch. Aber auch hier konnte unsere fahrende Festung zum Einsatz gebracht werden. Eine Waldrodung war sowieso schon lange überfällig.
    Als es wieder Still wurde hob ich den Kopf um mir einen Überblick zuverschaffen. Können wir nicht so auch die Straße beschießen um die Minenwegzubekommen?
    Der Gruppenführer kam wieder mit einem Rascheln und dumpfen Schritten aufuns zu. Neuer Plan. Unser Teiltrupp soll nun weiter Richtung Westen rücken ummehr sehen zu können. Nach 100m bekamen wir endlich Sicht auf die vor unsliegende Ortschaft. Nicht schlecht, was da alles rumläuft. Mehrere Züge lagendort oder wuselten zwischen den Gebäuden rum.
    Nachdem der Gruppenführer in Kenntnis gesetzt wurde befahl dieser einenSteilangriff durch Mörser.
    Der Stadtteil blitze überall auf und einige Gebäude fielen in sich zusammen.Nachdem das Getöse zu Ende war machten sich dicke Rauschschwaden breit, diesich seicht im lauen Wind wiegten. Ein Geruch von Schwarzpulver und Bauschuttlag in der Luft. Gedämpfte Schreie waren zu hören und hier und da huschtenvereinzelnd schemenhafte Schatten zwischen den Wolken vorbei.
    Nach ein paar Minuten wurde es still. Sehr still. Wie hypnotisiert schautenwir in die Rauchwolken, die noch immer zwischen den Häusern tanzten. EinKratzen im Funkgerät holte uns wieder in die Realität zurück. Die OPZ war amanderen Ende. Die Aufklärung berichtete, dass der Feind die Stellungenaufgegeben hat. Das waren gute Nachrichten. Nach kurzen Absprachen, wie wirweiter vorgehen sollen wurde entschieden, dass wir unseren anfänglichen Auftragwieder aufnehmen werden. Da komme ich wieder ins Spiel.
    Endlich wieder in meinem Element und in meinen eigenen Gedanken versunken zurück auf der Straße lief mir mein Nahsicherer in ein paar Metern Abstand hinter mir her. Ein UHZ von einer befreundeten Einheit fuhr langsam an uns vorbei. Verdattert schaute ich ihm nach, wie er langsam auf der Straße dahin tuckerte. Jeden Moment erwartete ich einen lauten Knall. Dann blieb der Wagen abrupt stehen. Der Fahrer stieg aus und kam auf mich zu. Er fragte mich, ob wir das Mienenräumungskommando wären. Ich bejahte die Frage. Er erklärte mir, dass sich einige Minen vor dem Fahrzeug befinden würden. Ich wies ihn an, dass er noch mindestens 100m weiter weg gehen sollte und dass er das Fahrzeug stehen lassen muss. Auch hab ich ihm gesagt, dass es sehr gefährlich gewesen wäre so einfach auf der Straße rum zu fahren. Nun, es ist ja Gott sei Dank nichts passiert. Ich informierte die Truppe und machte mich an die Arbeit. Ein Auge auf die Straße,das andere auf die Stadt, die noch immer düster und dunstig aussah. Mein Nahsicherer kam nicht näher. Warum nur? Plötzlich fing mein Minendetektor an zu Piepsen. Und dann sah ich sie. Dieses hässlich kleine Ding, was mich aus der Straßenmitte förmlich anzugrinsen schien. Kurz vor die Minen blieb ich nochmal stehen und blicke zur Stadt rüber, dann zu meinem Kameraden, der am UHZ in Stellung gegangen ist. Es schien alles ruhig zu sein. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, zog die Handschuhe aus und nahm den Schraubenzieher aus meiner Gürteltasche. Vorsichtig blies ich den Staub von der Mine und kratze den Rand um die Mine frei. Es war ein älteres Modell, welches schon oft in der Gegend verwendet wurde. Der Mechanismus war einfach und so hatte ich leichtes Spiel. Dennoch blieb ich jede Sekunde konzentriert. Nach einigen Handgriffen hatte ich die Mine geöffnet und wechselte den Schraubenzieher mit der Zange. Ich drückte die Drähte so zu Recht, dass ich mit der Zange gut dran kam. Dann der Cut. Diese machte jetzt keine Probleme mehr. Ich ging noch ein paar Meter und fand noch so eine Mine.

    Fünf Minuten später gab ich Entwarnung. Der Trupp sammelte sich und wir fingen an die Ortschaft zu durchkämmen.



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    Ende des Auszuges.


    4. Einnehmen der Ortschaft

    Big Red One teilte sich in zwei Fire Teams auf welche die Ortschaft sichern sollten. Der SPZ blieb hinten, da es zu gefährlich war mit dem Panzer durch die engen Straßen zu fahren.

    Die Fire Teams stießen immer wieder auf kleinere Feindgruppen welche aber schnell ausgeschaltet werden konnten. Im Zuge dieser Phase konnten auch zwei feindliche Flugabwehrstellungen sowie zwei BMP zerstört werden.
    In den eigenen Reihe gab es zwar Verwundete aber keine Ausfälle.
    Die Ortschaft wurde schnell und effizient durchkämmt und alle Feindkräfte wurden letzendlich vernichtet oder zum Ausweichen gezwungen.







    Mission erfolgreich!

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    MkG
    Melchi baseball

    "Die meschnilche Rasse ist eine außergewöhnliche Spezies mit einem genialen Potenzial und ich hoffe, Star Trek half uns, zu erkennen, was wir sein können und wie wir an uns selbst und unsere Fähigkeiten glauben."
    -Gene Roddenberry-
    1921-1991

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