[15.01.2022] WIR WAREN HELDEN - COOP Event von DEVGRU

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Das Jägerbataillon 533 unterstützte die Development Group (DEVGRU) bei einer „Search and

Destroy“ Operation in Südvietnam. Weitere Kräfte stellten die PzGrenBrig 32 und das Rosenrudel.






Allgemeine Informationen


Aufgrund der wachsenden Aggression im Konflikt zwischen Nord- und Südvietnam, die sich vermehrt

auch gegen Vertreter des US-Militärs richtete, entsendete die US-Regierung im Frühjahr 1965 die

ersten Kampfverbände nach Südvietnam. In der Zwischenzeit ist es den nordvietnamesischen

Streitkräften und den mit ihnen verbündeten Kräften des Vietcongs gelungen, relativ unbehelligt

größere Truppenteile in Südvietnam aufzubauen.


Nach einem gescheiterten Angriff der kommunistischen Kräfte auf eine militärische Liegenschaft

zogen diese sich in die Berge nahe der kambodschanischen Grenze zurück. Das 7. Kavallerieregiment

erhielt daraufhin den Auftrag, den Feind aufzuspüren und ihn zu vernichten.

Teile des JgBtl 533 besetzten in dieser Operation das Bravo-Squad innerhalb des eingesetzten Zuges.



Phase 1


Die Operation begann am Morgen des 14. November 1965 mit dem Lufttransport der Einheiten in

das Tal, wo der Feind vermutet wurde. Als „Bravo“ und die restlichen Teile des Zuges in das Tal

transportiert wurden, befanden sich dort bereits Kräfte des 7. Kavallerieregiment im Feuerkampf.

Aufgrund dessen gerieten die anfliegenden Hubschrauber bereits vor Erreichen der Landezone (LZ) in

teils heftiges Abwehrfeuer der kommunistischen Kräfte.


Phase 2


Nach Erreichen der LZ bezog Bravo zusammen mit den anderen Gruppen eilig eine

Verteidigungsstellung, da der Feind bereits bis auf wenige Hundert Meter an die LZ herangekommen

war. Aufgrund des starken Feinddrucks traten bei Bravo bereits zu Beginn der Verteidigung mehrere

Ausfälle auf, welche daraufhin ins Feldlazarett ausgeflogen werden mussten. Unterdessen lag die LZ

immer wieder unter Feuer von gegnerischen Steilfeuerwaffen, welche den eingesetzten Kräften noch

zusätzliche Verluste zufügten. Zudem wurde so die Versorgung über den Luftweg erschwert.

Trotz der widrigen Umstände gelang es Bravo dennoch, ihre Stellung zu halten und den angreifenden

Feind abzuwehren. Unterstützt wurden sie hierbei durch verbündete Luftnahunterstützung.




Mit der Zeit ließen die Angriffe des Gegners nach, weshalb man aufseiten der Amerikaner einen

Gegenangriff vorbereitete, bei dem die restlichen kommunistischen Kräfte zerschlagen werden

sollten. Eingeleitet wurde dieser Gegenangriff durch Luftangriffe amerikanischer Hubschrauber auf

die vermuteten Stellungen der nordvietnamesischen Armee. Anschließend rückten Bravo und die

anderen Gruppen auf den Berg vor, wo sich das Feldlager der Angreifer befinden sollte. Das Lager

stellte sich jedoch als Tempelanlage heraus, welche innerhalb des Berges befand. Die Sicherung der

Tempelanlage war geprägt durch heftige Nahkämpfe mit kommunistischen Kräften, bei dem die

Soldaten des Bravo-Squads Verwundungen sowie mehrere Ausfälle erlitten. Dennoch gelang es

letztlich mit vereinten Kräften die Anlage zu sichern und den Feind zu vernichten.


Nachdem auch das letzte Einsatzziel erreicht wurde, verlegte Bravo zurück zur LZ. Dort wurden sie

zusammen mit den anderen Gruppen zur Basis ausgeflogen, womit die Operation endete.



Hier noch ein YouTube Mitschnitt:

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