Dosvedanya Tovarisch

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Wenn wir den Krieg nicht beenden können,
so vernichtet er am Ende uns selbst.
H.G. Wells

Ein Zeusevent von Melchi & Razor vom 13.08.2016


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1.Lage

Krimkrise

  • Nach den monatelangen Protesten des Euromaiden und dem Rücktritt der ukrainischen Regierung Ende Januar 2014, war am 21. Februar in Kiew eine Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine getroffen worden. Am 22. Februar 2014 erklärte das ukrainische Parlament den in der Nacht nach der Vereinbarung aus Kiew geflüchteten ukrainischer Staatspräsident für abgesetzt.


  • Am 25. Februar kam es zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen proukrainisch eingestellten Krimtataren und prorussischen Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude in Simferopol.


  • Am 27. Februar wurde erstmals direkt über den Einsatz der auf der Krim stationierten russischen Truppen berichtet. Das Militär besetzte strategisch wichtige Gebäude und Einrichtungen.


  • Seid dem 21. März 2014 sieht die Russische Föderation die Republik Krim und Sewastopol als Teil Russlands an.


Ukrainekrieg

  • Februar 2014: Krieg in der Ukraine beginnt.


  • 6. März 2014: Die Europäische Union und die USA verhängen erste Sanktionen gegen Russland
  • 20. März 2014: Gegensanktionen von Russland
  • Juli 2016: Die NATO stationiert weitere Truppen in Osteuropa


Kalter Krieg 2.0

  • Januar 2017: Russland bricht die diplomatischen Kontakte zur NATO ab.
  • März 2017: Mit Unterstützung Russland gewinnt Baschar al-Assad den Syrienkrieg
  • Mai 2017: Russland stationiert große Truppenverbände entlang der europäischen Grenze und zu Kasachstan.


Der Bär erhebt sich

  • Dezember 2017: Russische Truppenverbände überschreiten die Europäischen Grenzen. Es kommt zum Schlagabtausch zwischen russischen- und NATO- Kräften.


  • 13.08.2018: Der dritte Weltkrieg ist im vollen Gange. Russische Truppen marschieren direkt auf NATO- Kräfte in Tschernarussland zu...


2.Auftrag
Das JgBtl 533 ist Teil der Verteidigungsstreitkräfte in Tschernarussland.

Die 10./PzDiv sowie das PzGrenBtl 52 befinden sich bereits im Kampf mit den russischen Aggressoren.
Das JgBtl 533 wurde auf vier Feldposten verteilt welche die Sicherung für die Führungskräfte im Süden von Tschernarussland übernehmen.
Sie sind Teil der 1. Gruppe des 3./JgBtl 533 und im Feldposten Katharina, südlich von Stay Sobor eingesetzt. Sie haben die 2. Gruppe gerade rausgelöst und bereiten alles für den Betrieb des Feldpostens vor.
Ihre rechten Nachbarn sind der Feldposten Antonia (besetzt durch 4./JgBtl 533) und Feldposten Beate (besetzt durch 2./JgBtl 533). Ihr linker Nachbar ist Feldposten Jessica (besetzt durch 1./JgBtl 533).

3.Durchführung

Das Warten

13. August 2016 02:30 Uhr. Die erste Gruppe hat den Feldposten bezogen. Der Alarmposten ist besetzt und starrt in die Dunkelheit. Der Himmel ist durchschnitten von bunten Leuchtspurgeschossen, die Tierwelt in Panik versetzt durch das dumpfe Grollen der in weiter Ferne einschlagenen Granaten.
Man kann die Anspannung im Posten beinahe schmecken.


Die erste Stunde verläuft für die erste Gruppe ereignislos. Nur das Ablösen der Alarmpostenbesatzung ist eine willkommene Abwechslung.
Der Gruppenführer hat Minensperren anlegen lassen und es wurden Ausweichstellungen erkundet. Außerdem wurde für jede Stellung eine Entfernungsspinne angelegt.
Ansonsten, Anspannung, Ruhe, warten auf den Feind.


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackDer Alarmposten


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackLeuchtspurgeschosse


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackPlatz der Gruppe



Erster Kontakt


Feldposten Antonia meldete vor 20 Minuten, ausweichenden Feind Richtung Westen. Dieser Feind, in Gruppenstärke, tauchte nun vor den Stellungen auf.
Nervosität macht sich breit. Die Stellungen werden rasch besetzt und alles blickt gebannt durch die Nachtsichtvisiere.
Die Feldpostenbesatzung lässt den Feind nah genug heran kommen. Der Stellvertreter gibt das Signal zum Feuerüberfall. Mehrere Schüsse fallen. Der Gegner hat keine Chance.Stille.


Es vergeht eine halbe Stunde.
Die anderen Feldposten melden ebenfalls Kontakte und leiten die Bekämpfung ein. Gespannt lauschen alle den Funksprüchen als erneut Kontakt gemeldet wird.
Diesmal ein verstärkter Infanteriezug mit gepanzertem Fahrzeug.
Wieder begeben sich alle in ihre Stellungen und bereiten sich auf das Schlimmste vor.
Das Fahrzeug rollt langsam die Senke hinunter gefolgt von der Infanterie.
Der Beschuss des Feldpostens setzt ein. Das gepanzerte Fahrzeug eröffnet das Feuer auf die Stellungen.
Die Panzerfaust schweigt!?
Nach harten Minuten des Kampfes weicht das Fahrzeug endlich aus.


Erste Verluste


Zwei Mann haben es nicht geschafft. Bedrückende Stimmung im Posten. Der Sanitäter versucht sein Bestes um einen am Boden liegenden Soldaten am Leben zu halten. Nach anstrengenden Minuten schüttelt er erschöpft den Kopf.
Es dämmert bereits. Von weitem kann man immer noch das Grollen des Kampfes hören.
Indem Moment meldet sich Feldposten Antonia mit hektischer Stimme. Sie werden überrannt! Der Gefechtsstand fordert Luftunterstützung für Antonia an, vergebens.
Der Kontakt zu Antonia bricht ab. Ab diesem Zeitpunkt befinden sich feindliche Truppen im Sicherungsbereich.


Die Evakuierung


Der Befehl, die Feldposten zu räumen, kam sehr überraschend. Alle NATO- Truppen hatten sich zu ihren Sammelpunkten zu begeben um ausgeflogen zu werden. Die Frontlinie brach zusammen. Katharina ließ die Stellungen und Toten hinter sich und machte sich auf zu ihrem Sammelpunkt.


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackTote Soldaten sind niemals allein, denn es werden immer treue Kameraden bei ihnen sein.


Das Ausweichen oder die Flucht?


Aufgesessen auf ATVs eilten die Männer von Feldposten Katharina Richtung Sammelpunkt. Als sie nochmal zurückblickten, konnten sie beobachten, wie ihr Feldposten von Artilleriegranaten zerfetzt wurde. Mit aufgestellten Nackenhaaren fuhren sie rasch weiter.
Nach ca. 15 Minuten, kurz vor Erreichen ihres Sammelpunktes, flogen mehrere Mi- 8 Hubschrauber über ihre Köpfe hinweg Richtung Sammelpunkt. Kein Gutes Zeichen.
Am Sammelpunkt angekommen stellten sie fest, dass dieser nahezu ausgelöscht worden war.
Beschuss setzte ein. Russische Patrouillen bewegten sich schnell auf die Männer des Feldpostens Katharina zu.
Das Feuergefecht war hart, forderte aber nur ein Paar Schreifwunden und Kratzer.


Da der Treibstofftank der ATVs fast aufgebraucht war, sattelte die Gruppe auf einen LKW um um den neuen Sammelpunkt beim Gefechtsstand zu erreichen.


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackKatharina hat den Sammelpunkt gesäubert


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackDer gekaperte LKW


Die Flucht, Teil 2.



Der LKW donnerte durch die Kurven und die Soldaten hatten Schwierigkeiten sich auf der Ladefläche zu halten. Sie fuhren an ausgebrannten Panzern und Leichen vorbei. Immer wieder wurden sie von feindlichen Truppen beschossen, schafften es aber sich dem direkten Feuerkampf zu entziehen.


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Nach mehreren Minuten erreichten sie den Gefechtsstand. Gewehrfeuer und MG Salven waren zu hören. Langsam nährte sich Katharina der befestigten Anlage. Das was einmal der Gefechtsstand der NATO Kräfte auf Tschernarussland gewesen war, war jetzt nur noch eine brennende Ruine.


iiLz72B.jpgDer Gefechtsstand (ohne KI)


Wieder setzte Beschuss ein. Mehrere Männer des Feldpostens Katharina wurde von Kugeln zerfetzt. Alle gingen in Deckung. Von weitem konnte man das Dröhnen von Hubschrauberrotoren hören, als der LKW in einer gewaltigen Feuerwolke verschwand. Der Hind donnerte über das brennende Wrack hinweg.
Der Gruppenführer befahl auszuweichen. Die Gruppe teilte sich auf. Nach Rechts und nach Links. Hektische Funksprüche plärrten durch den Lausprecher als die A-10Cs das Feuer auf den Hind und die Panzerfahrzeuge eröffneten.


Die Männer machten sich nun getrennt auf, einen sicheren Ort zu finden an dem sie sich wieder sammeln konnten.
Der Gruppenführer lief mit drei seiner Männer durch einen Waldabschnitt als einer seiner Männer ins Gesicht getroffen wurde. Er sackte zu Boden. Der Trupp ging in Deckung. Geschosse zischten an ihnen vorbei während das Speznas Team weiter das Feuer auf sie eröffnete. Der Gruppenführer blickte aus seiner Stellung hervor um die Position des Feindes auszumachen. Das war der Moment, in dem sein Licht das letzte mal kurz aufflackerte bevor es dunkel wurde.
Das Speznas Team bewegte sich rasch auf den letzten verbliebenen Soldaten zu und versetzte ihm eine Salve in die Brust.


Jetzt waren nur noch die drei Soldaten des Feldposten Katharinas übrig, die den anderen Weg gelaufen waren.
Einer von ihnen konnte auf Grund seiner Verletzungen nicht mehr Laufen. Mit dem Feind im Nacken liefen sie Richtung Süden.


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&backgrDie letzten drei


?interpolation=lanczos-none&output-format=jpeg&output-quality=95&fit=inside%7C2048:864&composite-to=*,*%7C2048:864&background-color=blackDie letzten drei


1PXIDV0.jpgDie letzten drei


Schon wieder war das Dröhnen von Rotoren zu hören. Vorsichtig legten sie ihren verwundeten Kameraden ab und starrten in den Himmel. Der Apachie donnerte über die Baumwipfel hinweg. Erleichtert hoben sie den Verwundeten auf und marschierten weiter Richtung Süden. Sie kamen an einer ausgebrannten Patrouille vorbei und wanden ihre Blicke von den verbrannten Leichen ab.
In dem Moment meldete sich eine Stimme im Funk und nannte ihnen die Position des nächsten Exfiltrationspunktes. Sie rannten so schnell sie konnten und erreichten ohne weitere Kampfhandlungen die CH-53.
Erschöpft sanke die drei in den Sitzen zusammen.


Elf Soldaten des Feldposten Katharina ließen an diesem Tag ihr Leben. Die verbliebenen drei werden sie nie vergessen.


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Comments 2

  • Ein Video zur Mission


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  • Hatte Gänsehaut beim Lesen bekommen. Schön geschrieben